Vogelkundliche Frühwanderung begeistert mit großer Artenvielfalt
Zu einer vogelkundlichen Frühwanderung hat der Bürger- und Heimatverein Dötlingen am Sonntag, 3. Mai, eingeladen. Bereits um 5 Uhr morgens machten sich zahlreiche Naturfreunde auf den Weg, um unter fachkundiger Führung die heimische Vogelwelt zu erkunden.
Geführt wurde die rund dreistündige Exkursion von Sven Wennekamp, Max Hunger (Naturschutzbeauftragter des Landkreises und Autor des Buches „Exoten im Oldenburger Land“) sowie Dieter Kammann. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Bürger- und Heimatverein Dötlingen.
Während der Wanderung konnten die Teilnehmer insgesamt etwa 48 Vogelarten beobachten und hören.
Darunter befanden sich verschiedene Grasmückenarten wie Mönchs-, Dorn- und Gartengrasmücke sowie Kohl- und Blaumeise. Auch die eher seltene Schwanzmeise und die Sumpfmeise wurden gesichtet. Besonders präsent waren an diesem Morgen die Rotkehlchen, während die Nachtigall gleich sechsmal zu hören war.
Zudem wurden mehrere Finkenarten, darunter Buchfink und Stieglitz, sowie verschiedene Laubsänger wie Zilpzalp und Fitis bestimmt. Auch bei den Taubenarten – etwa Ringel- und Hohltaube – sowie bei den Gänsen, darunter Grau-, Kanada- und Nilgans, gelangen den Teilnehmern interessante Beobachtungen. Sogar ein Hybrid aus Kanada- und Graugans wurde entdeckt.
Erfreut zeigten sich die Organisatoren darüber, dass der Star offenbar wieder häufiger vorkommt. Verschiedene Krähenarten, darunter Dohlen, waren ebenfalls vertreten. Lediglich der Kolkrabe ließ sich nicht blicken.
Für eine kleine Überraschung sorgte zudem ein Wiesel, das zwar nicht zur Vogelwelt gehört, aber dennoch das Interesse der Teilnehmer weckte.
Im Anschluss an die Wanderung lud der Bürger- und Heimatverein Dötlingen zu einem gemeinsamen Frühstück ein, bei dem die Beobachtungen in geselliger Runde ausgetauscht wurden.



