Die Dötlinger Wirtshäuser waren schon in früher Zeit bei den Gästen sehr beliebt. Die ältesten urkundlichen Nachweise für die Dötlinger Wirtshäuser reichen bis in das Jahr 1674 zurück. Hier hatte ein Kröger Claus Klähner eine Schenkwirtschaft betrieben. Das Anwesen lag auf dem Grundstück des heutigen „Dötlinger Hofes“.

Der heutige Schützenhof, den man auch „Uhlenfang“ nannte, lässt sich bis 1685 zurückverfolgen. Ursprünglich unterhielt ein Hinrich Sommer hier einen Kramladen. Dieser wurde rund 150 Jahre später um eine Bäckerei erweitert und nach einem Brand kam eine Gastwirtschaft hinzu. Später waren im Haus auch die Raiffeisenbank, ein Uhrmacher und ein Friseur angesiedelt.

Der „Erbkrug“ lag unmittelbar an der alten Heerstraße. Dieses Wirtshaus hieß zuerst „Roter Hirsch“ und später „Weißer Schwan“. Er wurde im Jahre 1785 von Hinrich Muhle an der Stelle errichtet, wo sich heute etwa das Cafe Behr befindet.